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HomeDas Atelier Righini FriesAtelierblog# 151 Zwischen Land und See

# 151 Zwischen Land und See

14. Februar 2026

Hanny Fries: Ohne Titel [Strand mit Badehäuschen], um 1983, Öl auf Leinwand, 82 x 100 cm, Inv. Nr. HF 514. Foto: Reto Pedrini © Stiftung Righini-Fries Zürich

Wie an einem flirrenden Sommertag verschwimmen die Konturen. Erst aus der Distanz und nach längerer Betrachtung schälen sich eine Reihe von Umkleidekabinen, Sonnenschirme und eine Dame in blauem Badekostüm heraus.

Doch wo bitte geht es hier zum Meer? Das Wasser spielt in den Strandbildern von Hanny Fries eher eine Nebenrolle. Vielmehr interessierte sie sich für den Übergang zwischen Festland und Meer, für die Menschen am Strand und ihr Strandmobiliar, kurz: für den Bereich «zwischen Land und See». Ihre Vorliebe für Unscheinbares und wenig Beachtetes lässt sich auch in ihren Fotos von ihren Italienaufenthalten erkennen. Auch dort fotografierte sie nicht das Meer oder die Landschaft, sondern eine Reihe von zusammengeklappten Sonnenschirmen oder die farbigen Badehäuschen.

Spiagge popolare in Follonica, 1981. Fotos von Hanny Fries © Stiftung Righini-Fries Zürich

Interessant ist, wie grosszügig und frei sie in ihrer Malerei vorging. Während sie in ihren Zeichnungen äusserst filigran und präzis ist, wählt sie in der Malerei die grosse Geste. Manches ist nur angedeutet, Anderes wieder farblich stark akzentuiert. Die Grössenverhältnisse sind ausser Kraft gesetzt. Sie hat oft mehrere Farbschichten aufgetragen und dann mit einem Lappen verwischt. Das gibt ihren Bildern etwas Uneindeutiges und Vages. Sie nähern sich der Abstraktion und bleiben doch im Gegenständlichen verhaftet. Als Betrachtende ist man eingeladen, in ihre Bildwelten einzutauchen.

Hanny Fries erklärte ihr Vorgehen folgendermassen: «Ich bin kein naturalistischer ‹Landschafter›, sondern setze die Beobachtungen in der Natur in ein Bild um. Die Umsetzung ist wichtig. Ich male Randgebiete, richte mein Augenmerk auf das Übersehene.» In den spiaggie popolare, den Gratisstränden in der Toskana, fand sie dafür ein passendes Sujet. Dieses Interesse für unscheinbare Randzonen und Übergänge hat uns zu unserem Ausstellungstitel «Zwischen Land und See» angeregt. Eine andere Assoziationsebene kommt aus der Literatur. Der Autor Joseph Conrad (1857-1924) hat 1912 drei seiner Erzählungen unter dem Übertitel «Zwischen Land und See» bzw. «Twixt land and sea» veröffentlicht. Er war selbst Seefahrer in der britischen Handelsmarine und so spielen seine Erzählungen und Romane auf hoher See, am Hafen oder eben im Bereich «Dazwischen».

Quelle: Joseph Conrad: Taifun. Zwischen Land und See, Fischer Taschenbuch, 2007.

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