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HomeDas Atelier Righini FriesAtelierblog# 148 Kaminfeger

# 148 Kaminfeger

20. Dezember 2025

Hanny Fries: Neujahrskarte, ohne Datum, Aquarell und Tusche auf Papier. © Stiftung Righini-Fries Zürich

Kaum eine Figur ist so eng mit dem Begriff des Glücksbringers verbunden wie der Kaminfeger. Auch Hanny Fries hat in den 1960er-Jahren eine Neujahrskarte mit einem Kaminfeger gestaltet

Er sitzt rittlings auf einem Dachfirst, über die Schulter hat er die traditionellen Utensilien, eine Drahtbürste und eine Leiter gehängt, und hält zusätzlich einen Glücksklee in die Höhe. Um die tiefere Symbolik dieser Figur zu verstehen, muss man sich die Geschichte und Bedeutung des Kaminfegerberufs vor Augen halten. Das Kaminfegerhandwerk entstand mit der Entwicklung des Schornsteins. Um den Rauch aus der Feuerstelle nach draussen zu leiten, wurden Rauchabzüge gebaut. Diese Rauchschlote waren zunächst aus Holz und Lehm, später wurden steinerne Schornsteine üblich. Die Schornsteine mussten regelmässig gereinigt werden, um zu verhindern, dass sich der abgelagerte Russ entzündete und Brände auslöste. Diese Aufgabe übernahmen die Kaminfeger. Sie kletterten in die Rauchabzüge und Schornsteine, um Russablagerungen, Schmutz und Spinngewebe zu entfernen. Lange wurde dieser Beruf als Wandergewerbe ausgeübt – vornehmlich von Italienern und Schweizern, den Spazzacamini, die von Ort zu Ort zogen. Oft mussten auch Kinder mitarbeiten, da ihre schmalen Körper in die engen Kamine passten. Erst um das Jahr 1900 wurde diese Form der Kinderarbeit verboten.

In früheren Zeiten galt der dunkle Kamin als geheimnisvoller Ort und Eintrittspforte für Geister aller Art. Durch die Reinigung wurde das Haus doppelt geschützt: vor Feuer und vor bösen Geistern. Der Schornsteinfeger war daher nicht nur ein Handwerker, sondern wurde auch als Glücksbringer angesehen, der die Bewohner des Hauses vor Unglück bewahrte. Ein sauberer, gut gewarteter Kamin machte das Haus sicherer.

Der volkstümliche Glaube an den Kaminfeger als Schutzsymbol und Glückbringer lebt bis heute fort. Dass er eine beliebte Neujahrsfigur ist, hängt damit zusammen, dass er traditionell an Neujahr herumging und seine Jahresrechnung vorlegte. Dabei war er eine der ersten Personen, denen man im neuen Jahr begegnete. Insofern war es aus praktischen Gründen gut, zu glauben, dass dieser russgeschwärzte Handwerksgenosse Glück bringt. – Mit diesem Glücksboten von Hanny Fries wünscht das Atelier Righini Fries allen viel Glück, Gesundheit & Wohlergehen im neuen Jahr!

Quellen: Wikipedia, steelmonks.com, swr.de/swrkultur/wissen

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