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HomeDas Atelier Righini FriesAtelierblog# 121 Kostüme

# 121 Kostüme

2. November 2024

Hanny Fries: «Maria Stuart» von Friedrich Schiller. Schauspielhaus Zürich, 3.4.1986, Bleistift auf Papier. Foto: Reto Pedrini © Stiftung Righini-Fries Zürich

Das Theater ist ein Gesamtkunstwerk. Hier verbinden sich die körperliche Präsenz und das Spiel der Akteure mit dem Bühnenbild, den Kostümen, der Musik, dem Licht und anderen Effekten.

Welchen dieser Elemente hat Hanny Fries besondere Aufmerksamkeit geschenkt? Das Spiel der Schauspieler, ihre Mimik, Gestik und Bewegung standen für sie im Vordergrund. Damit verbunden lag ihr Augenmerk auf deren Kleidung. Hanny Fries zeichnete Kostüme, Kopfbedeckungen oder Frisuren, die eine Rollenfigur charakterisierten, verblüffend akkurat. Es lohnt sich daher, ihre Theaterzeichnungen mit Blick auf die Kostüme eingehender zu studieren. Gut zu erkennen sind beispielsweise der Reifrock und die Halskrause, die Maria Becker als Königin Elisabeth in Friedrich Schillers «Maria Stuart» trug (1986, Kostüme: Franziska Loring).

Hanny Fries: «Orestie» von Aischylos. Schauspielhaus Zürich, 5.9.1956, Tusche auf Papier. Foto: Reto Pedrini © Stiftung Righini-Fries Zürich

Die Männergruppe im zweiten Bild trägt wallende Gewänder im Stil der antiken Toga. Es handelt sich um den Chor aus der «Orestie» des griechischen Dichters Aischylos (1956, Kostüme: Teo Otto). Die Klytaimnestra (rechts im Bild) spielte übrigens ebenfalls die legendäre Maria Becker – zwischen den beiden Aufführungen liegen 30 Jahre.

Hanny Fries: «Yvonne, Prinzessin von Burgund» von Witold Gombrowicz. Schauspielhaus Zürich, 15.11.1967, Bleistift auf Papier. Foto: Reto Pedrini © Stiftung Righini-Fries Zürich

Auch die Kostüme des Hofstaates in «Yvonne, Prinzessin von Burgund» von Witold Gombrowicz hat Hanny Fries präzise festgehalten (1967, Kostüme: Ambrosius Humm). Nimmt man die Premierenkritik in der Zeitung «Die Tat» hinzu, so treten die Figuren geradezu plastisch vor Augen: «Ensemble und Ausstattung ist in dieser Inszenierung unübertrefflich. […] Schäbiger Marmor, verfallene, abgebrochene Säulen, blinde Spiegel; Die puppenhaften Hofdamen in Bikinis und durchsichtigen mit Ornamenten bemalten Plastikroben, die Königsfamilie in kunststoff-glänzendem Hermelin — alles sehr lebendig, voller Bewegung, und doch genau abgezirkelt und in Pose erstarrt […]. Helga Schoon als Yvonne, grau in grau, starr, verschreckt — sie sagt kaum etwas, nur ihre Augen sprechen unaufhörlich und klagen das Leid der gequälten Kreatur.» (Die Tat, 18.11.1967).

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